So schont Ihr die Umwelt und den eigenen Geldbeutel

Studierende wohnen häufig in WGs und haben chronisch keine Kohle. Im Winter in der WG zu frieren ist natürlich keine Option. Deswegen ist es umso schlimmer, wenn Studierende ihr Geld nicht für Parties und Bier, sondern für nervige Strom-Nachzahlungen ausgeben müssen. Keine kalten Füße im Winter und trotzdem was im Geldbeutel – Diese 10 Tipps von Zazmo helfen euch beim Strom sparen in der WG.

1. Stoßlüften statt Fenster auf kipp

Gerade in der kalten Jahreszeit bedeuten gekippte Fenster einen großen Wärmeverlust, da auch das Mauerwerk um die Fenster herum auskühlt. Das führt dazu, dass wieder mehr geheizt werden muss, um eine angenehme Temperatur in der Wohnung zu erreichen.

Außerdem wird der Luftaustausch gemindert, was die Kondensation von Feuchtigkeit an den Wänden fördert und somit die Entstehung von Schimmel in Wohnungen begünstigt. Regelmäßiges, ca. 5 minütiges,  Stoßlüften hält die Wände trocken, indem die hereinströmende kalte Luft Feuchtigkeit aufnimmt. Auf diese Weise kühlen auch die Wände nicht aus.

In WGs bietet es sich an, morgens und abends jeweils einmal alle Fenster für wenige Minuten zu öffnen.

Wichtig: Das Thermostat dabei herunterdrehen.

2. Warme Kleidung

Wer im Winter auch zu hause lange und warme Kleidung trägt, vermeidet, dass noch stärker geheizt werden muss. Jedes Grad mehr fordert rund 6% mehr Heizkosten, was sich auf diese Weise leicht vermeiden lässt.

3. Deckel auf Töpfe

Wer ohne Deckel kocht, kann bis zu dreimal so viel Energie verbrauchen, um auf die gleiche Temperatur zu kommen wie mit Deckel. Außerdem sollte der Topf nicht kleiner sein als die Herdplatte, weil auf diese Weise unnötig Energie verbraucht wird.

4. Wasserkocher statt Herd

Wer mit dem Wasserkocher kocht statt mit dem Herd, spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Hierbei ist es wichtig, dass man den Wasserkocher nur so stark befüllt, wie man es braucht.

5. Gefrierfach regelmäßig abtauen

Die Eisschicht, welche sich im Kühlschrank bildet, trennt die Kühlschlangen von der wärmeren Luft, die durch das Öffnen des Kühlfachs eintritt. Dadurch muss mehr Energie aufgebracht werden, um den gleichen Kühleffekt zu erreichen.

6. Gemeinsam kochen und waschen

Gemeinsames Kochen und Waschen macht nicht nur Spaß, es spart auch Geld. Wer gemeinsam kocht, kocht automatisch weniger. Gleiches gilt bei einer voll beladenen Waschmaschine. Übrigens: eine Wäsche bei 40°C reicht meistens vollkommen aus, da moderne Waschmittel schon bei geringen Temperaturen Bakterien abtöten.

7. Geräte ausschalten – Kein Standby Betrieb

Unnötige Kosten durch Standby-Betrieb können durchschnittlich zwischen 10-20% einer Stromrechnung ausmachen. Bei einem 3 Personen Haushalt können das über 100€ im Jahr sein.

8. Backen ohne Vorheizen

Auch hier gilt, wer ohne Vorheizen backt, spart zwischen 10-20% Energie. Noch stärker wirkt sich der Effekt aus, wenn man den Ofen wenige Minuten vor Ende der Backzeit ausschaltet und mit der Resthitze arbeitet. Zwar kann dies einige Minuten länger dauern, spart jedoch bares Geld.

9. Spülmaschine statt von Hand abspülen

Eine Spülmaschine kostet zwar in der Anschaffung Geld, spart aber auf lange Sicht Strom und Wasser. Der Effekt ist besonders stark, wenn in Eurer WG das warme Wasser durch einen Durchlauferhitzer erwärmt wird.

10. Zugluftstopper vor Türen und Fenstern

Gerade in Altbau-Wohnungen kann es in manchen Ecken aufgrund von undichter Fenster oder Türen ziehen. Gerade im Herbst und Winter kann dies zu einem höheren Energieverbrauch führen. Hier bieten sich Zugstopper an, die es in vielen verschiedenen Variationen gibt. Auf lange Sicht wäre auch der Einbau neuer Fenster und Türen sinnvoll.

Viel Spaß beim Anwenden dieser 10 Tipps zum Strom sparen in der WG im Winter.